Aktuelles aus dem Jugendzentrum Am Zug

30.03.2022
Zugpädagoge + Zug-Team
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 Bald sind Osterferien und wir wollen ganz traditionell Ostereier mit Naturmaterialien färben. 

Wann? 13. oder 14. April 2022 von 13.30 bis 16 Uhr

Wo? Jugendzentrum "Am Zug", Heinzenbacher Weg 13 in Kirchberg

Wer? 3. & 4.-Klässler

Kontakt/Anmeldung: j.behrensmeyer@am-zug.de

Es freuen sich auf euch Praktikantin Nicole und der Jan!

22.03.2022
Zugpädagoge + Zug-Team
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In Kooperation mit der STUFEN-Stiftung haben wir mit der Zug-Akademie ein besonderes Angebot umgesetzt.

Das im Altertum benutzte Modell der Temperamente, um den Menschen in seiner Unterschiedlichkeit zu erklären wurde anhand der verschiedenen Körpersäfte festgemacht. Die verschiedenen Typen: Sanguiniker, Melancholiker, Choleriker, Phlegmatiker wurden immer wieder weiterentwickelt.

Das DISG-Modell greift seit einigen Jahrzehnten Entwicklung diese vier Typen auf und hat ein Koordinatensystem zur Darstellung.

Prof. Dr. Hardy Wagner, Gründer und Initiator der STUFEN-Stiftung hat nun seinerseits wieder weiter entwickelt und es sogar geschafft, dabei nicht komplizierter zu werden. Trotz eines komplexen Systems, lässt es sich überschaubar und auch für fachfremde Menschen nachvollziehbar darstellen.

"Auf dieser Grundlage möchten wir verständlich und bewusst machen, dass und wie Akzeptanz von Unterschiedlichkeit und auf dieser Grundlage wertschätzende Kommunikation gelingen können, um so individuelle Potentiale zum eigenen Nutzen, persönlich und beruflich, optimal einsetzen zu können." so schreibt Prof. Dr. Wagner im Herausgeber-Geleitwort des Band 1 der Schriftenreihe der Bildungs- und Chancen-Stiftung STUFEN zum ERFOLG in dritter überarbeiteter Auflage.

In insgesamt zwei Seminartagen hat Referent Samuel Sindhu, der auch im Vorstand der STUFEN-Stiftung ist, das Thema "Persönlichkeit und Erfolg" umfassend dargestellt.

In kleiner handverlesener Runde performte Samuel Sindhu für die Zertifizierung als Mastertrainer der STUFEN-Stiftung.Prof. Dr. Hardy Wagner (erst kürzlich 90 Jahre alt geworden!) wohnte den beiden Tagen mit großem Interesse und aktiven wie sinnstiftenden und inhaltstiefen Wortbeiträgen bei.Für Aktivierungsübungen hat sich Lifecoach Jan eingeschaltet und die Seminarleitung unterstützt.Das schöne Wetter nutzten wir für ein gemeinsames Gruppenbild vor einer ganz besonderen Kulisse mit bundeweitem Alleinstellungsmerkmal, bämm.Auch der schönste Moment geht zuende. Hier beim Verabschieden, nachdem alle Liebkosungen verbal und semantisch kommuniziert worden sind.

Dieses Seminar fand in Zusammenarbeit mit der Zug-Akademie statt. Diese ist fester Bestandteil der Konzeption des Jugendzentrums "Am Zug". Im folgenden sind die aktuellen PPT-Folien als Übersicht und Gliederung zum näheren Kennenlernen, was die Zug-Akademie umfasst und bedeutet.

Wir freuen uns über Initiativbewerbungen von Dozent/innen und auch weiterführenden Themenvorschlägen. Unser Herzschlag in diesem Zusammenhang ist die operativ-praktische Förderung und Unterstützung der jungen Generation.

14.12.2021
Zugpädagoge + Zug-Team
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 ... und wenn wir schon mal was raushauen dann meinen wir das auch so.

Das Jahr 2021 neigt sich in schnellem Schritt dem Ende zu und wir arbeiten als Zug-Team mithilfe unserer derzeit fünf Praktikanten an der Gliederung des Jahresberichts.

Um auch unsere Zug-Familie zu Wort kommen zu lassen, haben wir nun eine kleine Befragung gestartet, die wir auf den üblichen Kanälen in Verbreitung bringen.

In dieser besonderen Zeit kommen wir um CORONA nicht ganz herum. Viele Alltagsmomente sind beeinflusst durch gesetzliche Auflagen und Regelungen.

Mit dieser Befragung möchten wir gerne die Möglichkeit geben, im Jahresbericht 2021 zitiert zu werden. Entweder anonym oder unter Nennung des Namens.

Wen jemand aus dem Kreise unserer Blogleser ebenfalls an der Befragung teilnehmen möchte, sehr gerne!

Hier sind die Fragen noch mal formuliert, das sie mit dem "copy-paste"-Verfahren mit leichter Hand weiterverarbeitet (also beantwortet) und an folgende E-Mail: corona@am-zug.de gesendet werden kann.

1.            Beschreib mal deinen Alltag unter den Corona-Auflagen.

2.            Deine drei wichtigsten Gründe, weshalb du zum Jugendzentrum „Am Zug“ kommst?

3.            Wenn alles möglich wäre, wie würde dann die „Am Zug“-Welt aussehen?

03.12.2021
Zugpädagoge + Zug-Team
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Neuer Heizkörper mit dem üblichen Framing, yeah ...

Unsere stets wachsame Praktikantin Leonie entdeckte vor wenigen Tagen eine große Pfütze in der Zug-Küche und meldete das umgehend ans Zug-Team.

Dort wurde der Schaden durch Blick hinter die Unterschränke als leckgeschlagene Heizung identifiziert. Nun wurden entsprechende Wege eingehalten, um den Schaden schnell zu beheben. Unsere zuständige Gebäudemanagerin Frau Rosenbach kümmerte sich zügig um Handwerkertermine und so sind wir heute morgen um 08:00 Uhr mit Fabian von der Kirchberger Sanitär- & Heizungsbaufirma "Wust & Heck GmbH" an der Behebung dran.

Da der ursprüngliche und über 90 Jahre alte originale Heizkörper des S-Bahnwagons nicht mehr zu reparieren war, musste ein neuer Heizkörper an anderer Stelle in der Zug-Küche installiert werden.

Die Rohrleitung wurde hierfür umgeändert und der neue Heizkörper fachgerecht installiert. Der liegt nun 100% im Wasser, wie auch durch die Bilddokumentation nachvollziehbar.

Als Freiwilliger Helfer war auch unser Freitags-Praktikant Denis B. zur Stelle, der sich für alle Belange des Zugs interessiert und rundum eine treue Seele der Zug-Familie ist. Vielen Dank Denis, mit deiner Anwesenheit werden solche Momente zu guten Erinnerungen.

Wir bedanken uns bei Rositta, Christian J. und Fabian für ihre fachlichen Können und den gezeigten Einsatz, nun haben wir wieder eine funktionierende Heizung. Aufgrund des Lecks mussten wir den Heizkreislauf von einem gesamten S-Bahnwagon stilllegen, das hat dann leider auf die gesamte Wohlfühltemperatur im Jugendzentrum "Am Zug" seine Auswirkungen gehabt.

Die alten Züge haben natürlich eine extrem veraltete Wärmedämmung. Da sind die drei bestehenden Heizkreisläufe gerade mal ausreichend. Jetzt bei aktuellen Temperaturen um die 0° Celsius wird jedes Zucken der Heizung mit Argusaugen beobachtet.

Die Geschichte ist gut ausgegangen. Heizung läuft wieder und es wird langsam wieder angenehm warm.

Hier nun zu den Bildern.

Spülmaschine und Küchenunterschrank musste erstmal rausgebaut werden.Übeltäter gefunden: Leckage an der Zuleitung zu alten Heizkörperrohr (das wurde nun schlicht und ergreifend stillgelegt)Hier in dieser Ecke wird dann weitergeschafft ...Monteur Fabian gibt alles, man merkt schnell: Jeder Handgriff sitzt!Saubere Reparatur einer alten Leitung ...Dank modernem Pressgerät kann man auf umständliches Löten verzichten.Falls Fragen kommen, ob der neue Heizkörper überhaupt "im Wasser" ist, überzeugt euch selbst.Denis legt auch Hand an und bedient wie ein alter Profi die Fittingpresse.Diese Teile sind übrig geblieben ... (Scherz)
04.09.2021
Zugpädagoge + Zug-Team
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Als wir am morgen gegen 10:00 Uhr die Rennanlage betraten, trugen unsere Kollegen des JUZ Sohren schicke bordeauxfarbene T-Shirts mit Aufschrift des 25-jährigen Jubiläums.Da haben wir uns gleich mitgefreut und weil wir es vorher wussten, auch noch ein schokoladenhaltiges Geschenk samt nettem Grußschreiben an die Leiterin Julia Schwedler ausgehändigt.Aber zurück zum Seifenkistenrennen, wir lassen direkt die Bilder sprechen. Dank herrlichem Sonnenschein war die Ausleuchtung sehr schön.

Erste Besprechung mit allen Fahrern.JUZ-Leiterin Julia Schwedler hat einen guten Überblick und für jedes einzelne Kind ein freundliches Wort übrig.Unser Rennfahrer aus der Zug-Familie: Aaron Josua ChristianSudipta Thoi, ein Kollege, mit dem wir auch im Arbeitskreis Jungen zusammenarbeiten.Bobby-Car-Rennen Runde 1Bobby-Car-Rennen Runde 2Blick auf die Zielgerade ...Begeistertes Empfangen auf der Ziellinie.Im Laufe des Tages gesellten sich auch ein paar Interessierte Erwachsene, zumeist Eltern von Rennfahrern, dazu.Und diesen schicken LANZ-Bulldog haben wir nicht über die Rennbahn fahren lassen. Der musste mit seinem schweren Holzanhänger einen kleinen Umweg fahren. Was für einen herrlichen Klang dieser alte Motor hatte ...Hier sehe wir Oliver, den Verlobten von Julia. Er war zuständig für den Transport der Rennautos. Die Strecke war immerhin ein paar Hundert Meter lang.Für frischen Wind der erschöpften Fahrer wurde immer wieder gesorgt.Letzte große Besprechung vorm Finale.Hinterreifen genau an die hintere Kante der Holzplatte. Mit chirurgischer Präzision wurden die Rennbedingungen eingehalten. So ne Seifenkiste bekommt richtig Schwung, wenn es Richtung Ziel geht.Hier sehen wir Theo in seinem Rennwagen. Innerhalb von 14 Tagen mit seinem Vater zusammengebaut, großen Respekt. Das ist meisterliche Kunst!Wunderschöne Wolken, made my day.Julia im Gespräch mit Vika Stahl, die sich ebenfalls im Rennmanagement engagierte.Erhardt Schmitt, der Konstrukteur und Baumeister der Sohrener Seifenkisten. Ein echter Hunsrücker eben, mehr braucht hier nit geschwätzt se wäre ...Ja, auch unsere lieben Kollegen in Sohren lieben fleischhaltiges Grillgut. Danke allein schon mal dafür.Aarons letzter Lauf ... (er hat wirklich alles gegeben)Während die Rennleitung die Punkte zusammenzählt können sich die Fahrer was vom Grill holen.Pädagogische Abschlussrunde mit den Teilnehmenden Fahrer/innen.Auch ein schickes Gespann: "Der-bewegt-was"-Bus mit Ox-Anhänger.Ok, ihr Lieben an der Startlinie, ihr könnt oben schon mal alles abbauen. Over and Out.Ortsbürgermeister Markus Bongard im Gespräch mit Julia Schwedler.Fleißiges Zusammenrechnen der letzten beiden Läufe. Es soll schließlich fair sein.Die Siegerehrung wurde groß aufgezogen, so gehört sich das.Bobby-Car-Rennen 1.-3. PlatzTheo, der zwei T-Shirts gewonnen hatte, gab eins an den Nächstplatzierten weiter. Das ist fair im Sport, genial, was man hier von Kindern lernen kann (hoffentlich lesen die richtigen Leute diesen post).Seifenkistenrennen - v.l.n.r.: Plätze 3, 1 und 2Unser Rennfahrer Aaron J.C. belegte den 2. Platz. Wir gratulieren voller Stolz.

Eine sehr schöne Urkunde, Danke liebe Kollegen für all´ die Mühen und Detailsachen.

Das Pressefoto muss ja auch her ...Ganz ohne Kinderschminken ging es dann doch nicht.

03.09.2021
Zugpädagoge + Zug-Team
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Unser benachbartes JUZ Sohren hat zum großen Seifenkistenrennen ausgerufen. Zwei fitte Jugendliche, die sich bei einem Preisausschreiben betätigten, gewannen einen rheinland-pfalzweiten Preis, der von Ministerpräsidentin Malu Dreyer persönlich in einem Zoom-Meeting übergeben wurde (wenn ich mich jetzt richtig erinnere). 

Idee war, aus nachwachsendem Rohstoff Seifenkisten zu bauen und dann ein entsprechendes Rennen zu veranstalten. An diesem Wochenende war es dann endlich soweit.

Als Rennfahrer fanden wir Aaron Josua Christian, der sich bereit erklärte für das Racingteam der Zug-Akademie im Rahmen der Abteilung "La-Wa-Lu" (Mobilität zum Land, zum Wasser und zur Luft) an den Start zu gehen.

Aaron J.C. bringt entsprechende Vorerfahrung als Motocrossfahrer mit. Auf der Strecke in Maitzborn hat er so manchen Tropfen Schweiß hinterlassen. Vom Blut schreiben wir jetzt lieber nichts, sonst regen sich noch etwaige zarte Mütter darüber auf.

Es folgen ein paar Bilder des Probetrainings. Hier war ein fairer Wettkampfgeist zu spüren. Die jungen Fahrer verstanden sich gut und lernten sich etwas kennen.

Hier sehen wir eine von insgesamt zwei Seifenkisten, die im JUZ Sohren entstanden sind.Startrampe der einige Hundert Meter umfassenden Rennstrecke. Ein Autoanhänger mit leichter Modifikation.Und los geht es von der Startrampe, zunächst probten wir natürlich den Funktionstest einer Vollbremsung. Für unseren kleinen Rennfahrer kein Thema.Blick auf die Rennstrecke. Auf der rechten Seite ist das Zeltlager zu sehen, auf welchem übernachtungsfreudige Rennfahrer zelten konnten. Erhardt Schmitt hielt immer schön den Grill auf Flamme.Ok, wir üben noch mal das Loslassen auf Kommando.Ganz ohne Werbung gibt es keinen Rennwagen in der Boxengasse. Heute engagierten wir uns im Namen des JUNGENTAGES 2021, der am 24. September im Rahmen der fachlichen Kooperation des "Arbeitskreis Jungen" in der JBS Boppard stattfindet.Die Streckenposten mussten sich um verschiedene Renndisziplinen bekannt machen. Von Bobby-Car bis Seifenkiste war alles dabei.Im Fahrerlager lernen sich die jungen Rennfahrer kennen und fachsimpeln über ihre Boliden.Aaron so: "Ich bin bereit für das morgige Rennen.".

02.09.2021
Zugpädagoge + Zug-Team
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 Heute rief mich Christopher Neef von Video-Emotions an und fragte, ob er ein Portrait mit mir filmen könnte.

Ich hatte gar nicht genau verstanden, was er vorhatte, aber sagte: "Ja klar!" Chris und ich kennen uns schon über 10 Jahre und wenn er eine kreative Idee hat, ist diese mit Hand und Fuß eingebettet.

Lange Rede kurzer Sinn, hier geht es zum Video hin. Später folgen noch ein paar Bilder, alle von Christopher Neef. Vom Zug-Team waren wir alle so begeistert beim Zusehen, wie Chris am Abgehen ist, dass wir komplett verpeilt haben, Bilder zu schießen.

Panasonic HC-X1000 4KEinblick in den SchnittplatzTataaa, fertig ist der Clip

01.09.2021
Zugpädagoge + Zug-Team
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Seit genau 15 Jahren bin ich hier im Jugendzentrum "Am Zug" als Zugpädagoge an Bord.

Im Sommer 2006 wurde in feierlichem Rahmen der Studienabschluss meines Semesters (2002) an der Katholischen Hochschule Mainz gefeiert. Wir waren der letzte Jahrgang, der noch zur "alten Studienordnung" auf Diplom studierte. Nach uns kamen dann ein paar Versuche, bis das Bachelor-Master-System eingeführt war.

Für mich hieß das damals, nach den 3 Semestern Grundstudium folgten zwei praktische Studiensemester. Hierzu bewarb ich mich, um in den Knast zu kommen. Die Justizvollzugsanstalt Wiesbaden nahm mich gerne auf und so erlebte ich 8 Monate hinter Gittern. Dann folgte das Hauptstudium mit weiteren 3 Semestern. Dort lenkte ich mich meinen Studienschwerpunkt auf Strafrecht (StGB) um mich für die Aufgaben in Kirchberg gut zu wappnen.

In der JVA Wiesbaden warnte man behördlicherseits die Angestellten vor den "gefährlichen Russen", also dachte ich mir, in Kirchberg wird es auch hart abgehen, also wollte ich zumindest juristisch-fachlich gut vorbereitet sein.

In Kirchberg angekommen, wurden wir von ein paar freundlichen Menschen in Empfang genommen, die uns schon vorher kannten. Alle anderen freundlichen Menschen hier im Hunsrück haben wir und werden sie noch kennenlernen.

Aus Mainz haben Susan und ich ein Baby mitgebracht und hier wurden uns noch 4 weitere geboren.

Seit Sommer 2014 haben wir uns ein Haus in Denzen gekauft und sind nun echte Kirchberger (das sehen Alteingessene noch etwas differenziert, nach ihrer Meinung gehört man erst ab der 3. Generation dazu).

Was beruflich in den letzten Jahren so geschehen ist, wurde in diesem Blog sehr detailliert beschrieben und in vielen Bildern deutlich gemacht. Es bietet nun die Grundlage für ein spannendes Handbuch zum Thema "Offene Kinder- und Jugendarbeit im Wandel der Zeit".

Ab Oktober habe ich meine Stellenansteile auf eine 3/4-Stelle reduziert und dafür meinen super engagierten Kollegen und Life-Coach Jan Behrensmeyer entsprechend aufgestockt. Echt sehr geiles Teamwork mit dir, Danke!

Ganz kurz möchte ich ein paar Menschen DANKESCHÖN sagen, dieses Mal vor allem jenen, die es überhaupt ermöglicht haben:

Sigurd Klein, 1. Vorsitzender des Trägervereins we-SHARE

Du und deine Frau Petra haben damals überlegt, wer in diese Jugendarbeit einsteigen soll und kann. Da habt ihr beide an mich gedacht und auch noch den Vereinsvorstand von dieser Idee überzeugen können.

Vielen Dank dafür, es war genau richtig. Ich weiß mich heute immer noch am richtigen Platz in dieser Arbeit.

Heinrich Werner Ochs, Initiator und Gründer des Jugendzentrums "Am Zug"

Du bist ein kreativer Umsetzer. Ich kenne wenige Menschen, die so viele verrückte Projekte auf die Beine bringen. Dir wünsche ich noch entspannte wie auch ruhige Zeiten, wo du das Werk deiner Hände auch mal genießen kannst. Das ist auch ein wichtiger Moment im Leben.

Meine Frau und wichtigster Mensch im Leben: Susan Sindhu M.A.

Vielen Dank, dass du schon seit wir am 15.09.1999 eine Beziehung eingegangen sind, immer zu mir gehalten hast. Deine Ideen und Gedanken sind mir wichtig und weiß um deren Schwungkraft und Bandbreite. Mit dir bin ich für jedes Abenteuer bereit. Danke, dass du mir zur Hochzeit zugesagt hast, jeden Weg mit mir zu gehen. Ich liebe dich!

Zug-Team & CREW

Allen, die da heute und auch jemals mit am Start waren. Danke für diese Lebenszeit mit euch. Wir haben hier in junge Menschen investiert und sind mit einigen die zweite Meile mitgegangen. Diese Investition hat sich gelohnt, lohnt sich und wird sich weiterhin lohnen. Auch dann, wenn die Ergebnisse manchmal erst Jahre später Frucht zeigen.

Hieran schließen sich auch alle Ehrenamtlichen. Ich bin echt schwer begeistert, wie sich jedes Jahr neu immer wieder engagierte Persönlichkeiten rufen lassen, um sich in arbeitsreiche Projekte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zu investieren. Ihr seid echte Helden, weil es stimmt, sage ich es auch immer wieder.

Zug-Familie

Jetzt geht es zum Herzstück dieser Arbeit, denn ohne die jungen Leute, gäbe es all dies nicht. Jungs und Mädels: Ihr seid der Hammer, ich liebe eure Dynamik und Kraft. Und auch wenn es in euren Leben hier und da mal richtig raucht und scheppert, wir sind für euch da.

Lasst miteinander am Ball bleiben und unser Motto "ALLE KRAFT IN BEZIEHUNGEN!" immer wieder mit Leben füllen.

Blogleser

Auch euch möchte ich gerne von Herzen danken. Ihr gehört zu diesen Menschen, die in den letzten Jahren (Start im Mai 2007) diesen Blog derzeit mit 238595 Klicks versehen haben. Die insgesamt 941 Beiträge haben meistens echt Spaß gemacht. Natürlich ist es jede Menge Arbeit, die Bilder zu Sichten, Sortieren, bisschen beschneiden usw., aber diese Reflektionszeit ist die Mühe wert. Ich war schon überrascht, in welchen Runden unser Blog schon bekannt war und wer da alles schon draufgeklickt hatte.  Danke Leute, wir halten das Ding weiter am Laufen!

31.08.2021
Zugpädagoge + Zug-Team
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 Heute waren die letzten Absprachen um das Praktikum von Denis Brigman anzurollen.

Wichtige Themen mussten geklärt und besprochen werden, wie Turnus und Dauer der Arbeitszeit, wir einigten uns auf den Freitag.

Dann musste Seitens der zuständigen Begleitung überprüft werden, ob wir ein Schutzkonzept haben, das auch für unsere Praktikanten gültig ist. Selbstverständlich konnten wir auch diese Frage mit einem klaren JA beantworten.

Gespräch im Freien mit Denis, Sandra Bauer und Petra Bernatzki (Jan hat das Bild geschossen, er war auch beim dem Austausch dabei).

Lieber Denis, herzlich willkommen in deinem Praktikum!

Auf was freust du dich am meisten, wenn du jetzt jeden Freitag hier am Start bist:

Denis: "Ich freue mich, endlich ganz offizieller Teil des Zug-Teams zu sein und möchte mich gerne gemäß meiner persönlichen Fähigkeiten einbringen. So ähnlich hatte das ja auch schon Frau Bernatzki im Gespräch vorher ausgedrückt."

Wow, Denis, solche Leute brauchen wir:

Denis: "Ja klar, ich kenne diese Einrichtung auch schon viele Jahre und weiß, wo der Hase im Pfeffer sitzt."

Wann kamst du denn das erste Mal hierher?

Denis: "Das müsste so rund 8 Jahre her sein. In dieser Zeit ist viel geschehen und ich freue mich sehr, dass ich mich mit meinen krassen Skills hier nun so richtig übertrieben einbringen kann."

Dann sind wir mal gespannt, was auf uns zukommt in der nächsten Zeit. Gemeinsam werden wir die Coronapandemie bewältigen und sonst noch schauen, wie wir die Welt ein bisschen besser machen können. Vielen Dank, dass wir auf dich zählen können!

Denis: "Na klar!"

08.08.2021
Zugpädagoge + Zug-Team
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Üblicherweise landen wir die Blogeinträge zeitnah zum Projekt. Diesmal brauchte das Autorenteam etwas Zeit zum Verarbeiten des Erlebten. Manche Bilder und Gespräche mit Betroffenen schwirren immer noch im Kopf, die lassen wir an dieser Stelle erst mal außen vor.

Dankbar sind wir für die HilfsBrücke, eine Initiative in Vereinsgründungsphase in der Verbandsgemeinde Kirchberg. Dieses Projekt wird am Ende dieses Posts vorgestellt.

Diese Grafik war am Sonntag, den 18. Juli 2021 im Status des Zugpädagogen. An zwei strukturell wichtigen Stellen gab es auf Nachfrage keine bestehende Sofortmaßnahme also beschloss ich, selbst tätig zu werden.

Angeregt durch Videos von Pastor Mario Wahnschaffe auf Instagram nahm ich mit ihm Kontakt auf. Dadurch wurden wir zu einer koordinierten Einsatzgruppe des Krisenstabs Evangelische Allianz Bonn/Rhein-Sieg. Wir waren keine Rambos im Alleingang, sondern abgestimmt und in enger Kommunikation und Absprache. Mit im Team waren langjährig erfahrene Katastrophenhelfer.

Innerhalb weniger Stunden meldeten sich einige Personen, nach paar Tagen waren es 35 Menschen, die sich auf diese Ausschreibung an mich wandten.

Nun fand die Planung dieses Einsatzes inmitten des größten und wichtigsten Projekts des Jugendzentrums "Am Zug" statt: das Sommerferienprogramm "KiNDER AM ZUG! [2021]". Die Blogeinträge direkt vornedran dokumentieren dieses besondere und für uns jedes Mal neu herausragende Projekt in der Jahresplanung. 

Während der Projektwoche hatte ich Kontakt mit Mario und seinem Kollegen Matthias Reinartz, beide sind Pastoren im CLW Bonn. Sie organisierten für uns eine gute Unterkunft im Motel One Bonn-Beethoven. Das entspannte die Sache sehr, allein vom zeitlichen Planungsaufwand inmitten einer sowieso planmäßig richtig krassen Arbeitswoche. Wir hatten schon damit gerechnet, einige Zeit aufwenden zu müssen, um abends verschiedene private Quartiere anzusteuern.

Mit einem Frühstück am Samstagmorgen, den 24. Juli 2021 um 09:00 Uhr war der geplante Projektstart, mit dem für eine solche Situation unumgänglichen Kennenlernen. Wir können nicht wildfremde Leute miteinander in einen Hilfseinsatz mitnehmen, wenn die sich nicht wenigstens mal kurz kennengelernt haben.

Auf dem Weg bis zu diesem Frühstück verabschiedeten sich bereits ein paar Leute aus der Gruppe. Manch einem war die geplante Abfahrt um 10:00 Uhr zu spät, da sie selbst nur wenig Zeit einsetzen konnten. Interessierte aus Speyer starteten eine eigene Gruppe und wollten auch ein paar Tage früher anreisen. Freunde aus Weinsheim (Region Bad Kreuznach) wurden auch durch diesen Aufruf inspiriert, eine eigene Gruppe zu starten.

Es war einfach sehr ermutigend zu sehen, das sich Menschen melden, die einfach helfen möchten.

Kurz vor der Abfahrt wurde dann noch mal neu durchgerechnet und festgestellt, dass der zweite Sprinter von SiXT aufgrund der Gesamtpersonenanzahl von nun 21 Personen nicht mehr vonnöten ist. Also haben wir den in Kirchberg stehen gelassen.

Die Fahrt fand als Konvoi statt. Das langsamste Fahrzeug mit schwerem Anhänger samt RAPPLER (Einachsschlepper AGRIA 2800D) sollte die Führung übernehmen und nach besprochener Reihenfolge dann die weiteren Fahrzeuge sich einreihen und der SiXT-Sprinter  mit durchzugsstarkem 3.0-Liter Dieselagregat sollte das Schlusslicht bilden.

Im Autausch waren wir dank frisch aufgeladener Handys und konnten neue Routen kurzfristig miteinander abstimmen. Die gesamte Region Ahrtal war großräumig abgesperrt. Teile der A61 waren unterspült und dieser Streckenabschnitt muss erst noch ganz neu aufgebaut werden.

Die persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen stellen wir hier nicht ein, die werden von den Einsatzmitgliedern im eigenen Ermessen und Umstand dort kommuniziert, wo sie es für richtig halten. Gleiches gilt auch für Bilder von zerstörtem Privateigentum, das haben wir bewusst außen vor gelassen. Auch hier gilt es, Privatsphäre zu achten und zu schützen.

Es folgen nun die Bilder, um einen kleinen Einblick in zwei prall-volle Tage zu geben.

Kennenlern-Frühstück im Jugendzentrum "Am Zug"Dokumentation der ersten Einsatzbesprechung. Parkplatz unseres Doppelachsers in Kalenborn (hier war die letzte große Polizeisperre)Der RAPPLER wurde umgehend als geländegängiges Transportmittel eingesetzt. Die erste Fahrt ins Ahrtal war Material (Schippen usw.) und einige Hundert Liter Wasser (wurden extra aus Berlin angefahren). Vor Ort stellten wir fest, dass der Werkzeugkasten des RAPPLERs nicht mit auf die Tour genommen wurde. Dort befinden sich aber die zum Starten des Dieselmotor obligatorischen Zündfixe. Nun probierten wir das alte Gefährt ohne Zündfix an der Kurbel zu starten. Es hat etwas gedauert, aber dann doch funktioniert. Ankunft in Altenburg, wir gucken uns die Ahr an und sehen einen Bach mit 5-6m Breite ...

Dieses Bild ist mein persönlicher Regenbogen. Inmitten des gesamten Chaos steht eine kleine Kirche auf Felsen und blinkt in dem Gesamteindruck wie ein Diamant.

Klassenzimmer in Altenburg. Die Schalldämmung an der Decke ist voll mit dreckigem Wasser und muss wegen der drohenden Schimmelbildung aus dem Gebäude entfernt werden.Wir sehen viele Großgeräte (Bagger, Traktoren, Radlader), meistens sind es Maschinen von Unternehmern, Landwirten und Garten- und Landschaftsbauern.Die Kraft von Wassermassen kann man sich auch im Rückblick nur schwer vorstellen.Mancher Baum blieb noch ein seiner Wurzel hängen. Manches Haus wurde einfach weggespült.Mit dieser Einsatzgruppe waren wir vor Ort (es sind nicht alle mit auf dem Bild, wir waren zum Teil an verschiedenen Standorten eingesetzt).Der RAPPLER konnte ein paar Fahrten machen, die uns sonst zu Fuß stundenlang aufgehalten hätten. Ein sehr nützliches Gefährt vor Ort.Am späten Abend in Bonn, bei der Reflektionsrunde.Am nächsten Morgen fuhren wir nach einem reichhaltigen Frühstück im Motel One wieder nach Altenburg. Wir passierten sämtliche Polizeisperren Dank unserer Vernetzung mit den zuständigen Einsatzverantwortlichen (Bundeswehr) vor Ort.Auf diesem LKW wurden die Einrichtungsgegenstände der Schule weggefahren. Es war kaum was zu retten. Der feine Schlamm hat viele körperschädliche Inhaltsstoffe.Wir waren beeindruckt, wie super organisiert die Soldaten der Bundeswehr waren. Das Bild ist extra stark reduziert, dass weder Gesichter noch Dienstgrade erkennbar sind.Normaler Straßenverkehr in Altenburg.Die Verpflegung für Helfende und Anwohnende war top organisiert. Echt klasse.Ohne Kommentar

Dieser Blogeintrag endet mit dem Einsatzteam. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Helfer im Krisengebiet, egal ob professionelle Einsatzgruppen wie Bundeswehr, Feuerwehr, Polizei, Technisches Hilfswerk, Katastrophenschutz usw. oder die freiwilligen Helfer und Initiativen. Gemeinsam machen wir in dieser großen Not einen spürbaren Unterschied. Danke an jeden einzelnen aus unserem Team, für das spontane Einspringen. Not kann man nicht planen, da reagiert man mit dem Herzen. Bei den Autofahrten und auch im Hotel hatten wir gute Gespräche und es ist klar, das hier war und ist keine Eintagsfliege. Mit den entsprechenden Ansprechpartnern und Netzwerken werden wir auch langfristig schauen, welchen Beitrag wir leisten können. Es wird vielleicht stärker in die Richtung direkter Kontakt mit den Menschen sein, nun gilt es aber erst mal die grundlegende Infrastruktur wiederherzustellen. 

Lasst uns auch da gemeinsam weiter am Ball bleiben und nachhaltige Unterstützung im Blick behalten.

Die HilfsBrücke der Verbandsgemeinde Kirchberg (Verein in Gründung) ist ein von der Gemündener Ortbürgermeisterin Agnes Chudy-Endres initiiertes Projekt. Weitere Partner und Unterstützer haben sich mit dazu gesellt und aktuell wird aus der Initiative ein Verein gegründet.

Website: https://www.hilfsbruecke-vg-kirchberg.com/

E-Mail: hilfsbruecke.vgkirchberg@gmail.com

Mobil: +49 (0)179 430 4050

Facebook: https://www.facebook.com/HilfsBrueckeVGKirchberg

Wenn du von weiter weg kommst, hör´ dich mal in deiner näheren Region um, welche Hilfsangebote für die Betroffenen im Hochwassergebiet angerollt sind.

Wir finden es immer gut, wenn man sich in Netzwerke möglichst nah am Ort, wo man selbst wohnt, einbringt. Dank der Digitalisierung können wir uns auch global vernetzen, aber das klappt nur auf der Grundlage von funktionieren lokalen Gegebenheiten.

Wir bedanken uns insbesondere bei diesen uns bekannten Kooperationspartnern, Sponsoren und Unterstützern konkret für diesen Einsatz (alphabetisch sortiert):

Baustoff Krämer 

Caravan Park Hunsrück

DIVERSIO

Hieronimi

Kerbricher Fassenachtsverein

Kleid Gerüstbau GmbH

Landwirt Udo Kunz

Mietpark Massmig

Motel One Bonn-Beethoven

OCHS GmbH

Ortsbürgermeisterin Agnes Chudy-Endres

Reifen Martin (Inh. Jürgen Schäfer)

Reinhold & Nicole Roth

SiXT Autovermietung

X-Change (Ralf Frick)