Aktuelles aus dem Jugendzentrum Am Zug

25.03.2019
Zugpädagoge + Zug-Team
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Zug-Familie im Europaparlament in Straßburg Heute besuchte das Jugendzentrum "Am Zug" zum ersten Mal das Europäische Parlament in Straßburg. Auf Einladung von Michael Detjen, MdEP (Mitglied des Europäischen Parlaments) welchen wir im August in Pirmasens bei der Ehrenamtsverleihung trafen, machten wir uns mit zwei Bussen (18 Leute) Richtung Straßburg auf. Erstes Ziel des Tages war Grünstadt,  von Dr. rer. pol. Rebecca Schmitt (Referentin von Michael Detjen) empfangen wurden, um an einem Lunchtalk teilzunehmen. Als Lokalität wurde "lebensreich" das Bistro der Lebenshilfe Grünstadt ausgesucht. Nach dem Essen gab es noch eine spannende Eskalation: Auf dem Parplatz gegenüber der Lebenshilfe hatten wir den 9-Sitzer Bus unseres langjährigen wie zuverlässigen Kooperationspartner TuS Kirchberg abgestellt. Mitten in unserer kleinen ersten Reflexionsrunde fuhr ein Van vor diesen Bus. Ein Mann im besten Alter sprang heraus und begann mit großer Schreierei. Marvin wollte den Mann wieder auf Normaltemperatur bringen, doch der gab dann erst richtig Gas. Wir fuhren dann den Bus wieder auf die Seite, sobald der aufgeregte Mann mit seinem Van wieder die Straße freigegeben hatte. Zum Glück hat der niemanden von unseren Teens angefasst, unsere Bulldozer standen schon startklar für ein kleines Handgemenge. Nicht das wir sowas für Gut heißen. Aber manche unserer Jungs kennen in Sachen Respekt und Ehre kein Pardon, wenn jemand gegen die Familie geht. Dann ging es weiter auf die Piste nach Frankreich. Zwischendrin mussten wir noch mal anhalten, weil es wegen der Platzierung auf den Sitzen hier und da differenzierte Sichtweisen gab. Nach einer etwas andauernden Diskussion konnten wir weiterfahren. Leider verzögerte sich hierdurch die rechtzeitige Ankunftszeit in Straßburg. Dort angekommen, empfings uns nach einer Leibesvisitation Ines Grau von der Friedrich-Ebert-Stiftung. Mit ihr durften wir dann den Gebäudekomplex betreten zum Fotoshooting auf der Europa-Treppe und dem anschließenden Gespräch mit Europaabgeordnetem Michael Detjen. Mit ihm tausachten wir uns aus über: - gerade und krumme Gurken - wie ein EU-weites Gesetz zustande kommt - Artikel 13 (Urheberrecht auf EU-Ebene) - Klimawandel / Schulschwänzen Anschließend belegten wir wieder die beiden Busse (und zwar so wie es zum Fahrtantritt abgezählt war). Abendessen im Burger King und dann ab heim. Bistro "lebensreich" BEWEISFOTO Nr. 1 (sonst gibt es keinen Zuschuss zum Essen) Die "Rede-Gießkanne" Autobahn nach Frankreich ... Wassergraben vor dem EU-Parlament Aufmerksame und hoch motivierte Zuhörer Alle sind konzentriert und voll dabei. Jan hat endlich verstanden, worum es in "Artikel 13" geht! MdEP Detjen gibt es schriftlich: "Man darf die Schule schwänzen" (Kontext: Demos gegen den Klimawandel) Zuschusslisten für politische Bildung, yeah! Die Hunsrücker Reisegruppe auf dem Weg ins EU-Parlament Hier ist das, und dies ist dort ... Standard-Foto: Dave & die Cops Im inneren Auge ... Michael Detjen, MdEP in seinem Element ONE WORLD Passport - leider gab es niemanden, der uns diesen Pass stempeln konnte ... Sitzplatzverteilung im EU-Parlament Unsere Crew auf der Zuschauertribüne Ein Foto anonymer Herkunft (das VERBOTENE Foto)
23.03.2019
Zugpädagoge + Zug-Team
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Die Kooperation von Rotary Club Simmern-Hunsrück, Forstamt Simmern und dem Jugendzentrum "Am Zug" stößt auf sichtbare Resonanz   Wir leben in einer Zeit von "friday for future", Schülerinnen und Schüler demonstrieren weltweit gegen den Klimawandel. Greta Thunberg aus Schweden engagiert sich mit persönlichem Einsatz für Klimaschutz, in ihrem Fall geht es darum dass ihr eigenes Land Schweden das Übereinkommen mit Paris einhält. Christian Lindner (Bundesvorsitzender und Fraktions-Chef der FDP) hat sich mit seinem schnell getippten Kommentar etwas übernommen und die Dynamik seiner deutschen Schülerinnen und Schüler unterschätzt. Wir wollen uns an dieser Stelle gar nicht in die eher emotional geführte Debatte einmischen, sondern für uns feststellen: Wir lassen die anderen gerne drüber reden, WIR TUN WAS! Unser Tag begann heute mit einem gemeinsamen Frühstück aller Akteure für unseren eigenen "Tag des Baumes", auch wenn der terminlich offiziell auf den Donnerstag, den 21. März datiert war. Förster Ralf Lieschied holte uns als Scout ab, zum Staatswald zwischen Rödern und Maizborn. Vor Ort trafen dann ein ganzer Pulk von Leuten verschiedener Generationen zusammen. Forstamtsleiter Uwe Schikorr begrüßte die Runde und gsab das Wort an Rotary-Präsidentin Martina Braß weiter. Sie lobte die gelungene Kooperation zum Zustandekommen des heutigen Tages, wo es um ein nachhaltiges Projekt geht, von dem unsere Nachfahren noch profitieren werden. Als besonderer Gast war der Staatssekretär Dr. Thomas Griese im Wald zugegen. Er bedankte sich bei allen für das Interesse am Wald und freute sich vor allem über die große jugendliche Beteiligung der Zug-Familie. Ihn lud der Zugpädagoge noch zu einer persönlichen Führung durch das Jugendzentrum "Am Zug" ein. Während dessen begannen die Arbeiten an der "Klimawandel-Baumgruppen-Allee" (den Namen bitte gut merken als ein innovatives, nachhaltiges und bislang einmaliges Projekt in der WELTGESCHICHTE! Nach der Einteilung in viele Kleinstgruppen bis max. 3 Personen (dazu gesellte sich jeweils ein Rotarier dazu, der von den Forstleuten vorher entsprechend gebrieft wurde) ging es dann ans Eingemachte. 1. Loch graben. 2. Baum rein. 3. Loch zu. (1.-3. muss man sich im permanent wiederholen Prozess vorstellen, inklusive schweißtreibender Tätigkeit und ein wenig Muskelkater). Das Ganze wurde für insgesamt 29 Baumgruppen gerockt. 4. Wildschutz installieren. 5. Grillparty mit leckerer Wildschweinbratwurst! Ein klasse Tag, so das allgemeine Fazit der Beteiligten. Uwe, ja wir bleiben im Kontakt, darauf kannst du setzen! Lassen wir desweiteren die Bilder sprechen. Am Vorabend waren wir kurz vor 21:00 Uhr noch schnell Einkaufen. Hunsrücker fahren dann halt mit dem Trecker. Um 09:00 Uhr geht das Wuseln in der Zug-Küche los. Brechend voller Tisch (zugedeckter Billard) mit einem ausgewogenen Frühstück. Oldscchool-Drummer Manu rechts im Bild als langjähriger Umweltschutz-Aktivist mit an Bord.  Das Bistro gefüllt mit der gut gelaunten Zug-Familie. Und ja, es war endgeil mit dem DEUTZ D40 dabei zu sein. So ein krasses Gefährt: AUCH Klimaschutz, den weiterzufahren und nicht zu verschrotten.       v.r.n.l.: Staatssekretär Dr. Thomas Griese, Zugpädagoge Dave, Forsamtsleiter Uwe Schikorr, Prinz Aaron J.C. Dr. Griese und Dave bei der persönlichen Zug-Führung.   Thomas zeigte sich interessiert und hatte jede Menge Spaß und fand "diese ganze Arbeit sehr inspirierend".   RHZ-Fotograf beim Arrangement des Gruppenfotos für die Presse So ähnlich wird das Bild in der RHZ aussehen, wir haben parallel mitgeschossen.    Revierförster Helmut Michel erklärt die einzelnen Etappen der Klimawandel-Baumgruppen-Allee (gemerkt?)    Ein fleißiges Treiben, wohin immer man auch sieht ... Zug-Teamer mit unseren beiden Kleinsten, die auch richtig angepackt haben. Unsere jungen Burschen konnten mal richtig Gas geben. Unsere Mädels standen dem in nichts nach. Oberförster Uwe, Staatssekretär Thomas, Revierförster Helmut   Kann der auch Grillen oder nur am Feuer spielen? Devin hat sich als Grillmeister einen Orden verdient, wildsaugut! Rotary-Präsidentin Martina Braß beim Eintrag ins legendäre Zug-Gästebuch. Zum Abschluss gab es für alle Forstleute noch den "One World Passport" Und wie oben bereits erwähnt, wir reden nicht nur davon, wir leben es. Somit bleibt es für uns auch nicht nur bei diesem Tag im Wald. Das ganze Jahr 2019 ist für unsere verschiedenen Angebote, Projekte und Aktionen unter das Motto "WALD BEWEGT!" gestellt.
  Finnland und Deutschland, das passt gut zusammen. Heute besuchte uns eine Delegation aus Finnland von Fachkräften aus dem Kontext Jugendhilfe. Die 15-köpfige Gruppe wurde begleitet von Achim Kistner (Vorsitzender des Regionalrates Wirtschaft Rhein-Hunsrück) und Hannah Wagner (die gute Fee von "GELOBTES LAND"). Mit dabei waren auch Behördenvertreter wie Wolfgang Stemann (Leiter des Jugendamtes in Simmern) mit seiner Mitarbeiterin Dagmar Petri und weitere Personen, denen wir in diesem Kontext zum ersten Mal begegnet sind. Achim Kistner bei der Fixierung des heutigen Gästebucheintrags   Zugpädagoge Dave präsentiert das Jugendzentrum "Am Zug" mit Entstehungsgeschichte, Verlauf uind zukunftsgerichteter Perspektive Interessierte Gäste aus Finnland und dem Hunsrück, hoffe ihr hattet alle Spaß.
14.03.2019
Zugpädagoge + Zug-Team
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Heute besuchte uns Heiko Keim für einen kurzen Moment und präsentierte uns seine mobile Fotoanlage mit Funk-Blitz (oder war es doch blue tooth?). Wer mal weiter stöbern möchte, was Heiko so alles auf die Beine bringt, hier geht es zu seinem interessant gestalteten Internetauftritt: http://www.keim-media.de/.
14.03.2019
Zugpädagoge + Zug-Team
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AK Jungen, wir Danken Jan Behrensmeyer für das Foto (er ist nicht im Bild) Der AK Jungen ist ein vom Jugendamt der Kreisverwaltung in Simmern installiertes Gremium zur Förderung der jungenpädagogischen Arbeit. Seit 2008 veranstalten diese engagierten Männer den Jungentag: Wir Kirchberger waren jedes Mal dabei, yeah! Heute diskutierten wir über den anstehenden Fachtag mit einem sehr interessanten Themenfeld "Neue Autorität". Termin ist am 10. April bei unserem lieben Kollegen, Freund und Bruder Hermann Schmitt in der JugendBegegnungsStätte St. Michael in Boppard am Rhein. Außerdem planten wir den diesjährigen Jungentag, der vom 13./14. September 2019. Wir suchen noch nach einem "Human Table Soccer", da den leider keine unserer Einrichtungen vorweisen kann. Wer uns da weiterhelfen kann, bitte melden. Hermann Schmitt kann dann die entsprechenden Daten für benötigte Fläche und Stromzufuhr abklären. Der Soccercort der Sportjugend RLP im Sportbund RLP (ist denen die letzten Jahre ganz wichtig gewesen, diesen Machtanspruch so deutlich geltend zu machen) hat sich im Laufe der Zeit mehr und mehr in Staub verwandelt (so bisschen wie das WTC). Jungens, war mal wieder ein Fest mit euch, bleibt auf Kurs und hört auf eure Frauen!
12.03.2019
Zugpädagoge + Zug-Team
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Der heutige Umweltschutz-Workshop mit Blick auf unseren Baumpflanz-Tag am Samstag, den 23. März 2019 hat wie geplant gut funktioniert. Die bald entstehende Klimawandel-Baumgruppen-Allee hat unser aller Interesse geweckt. Wir haben von Forstamtsleiter Uwe Schikorr eindrücklich die Entwicklung des aktuellen Klimawandels vor Augen geführt bekommen. Anders als ein Wetterumschwung ist ein Klimawandel zu betrachten, der vor allem statistische Auswertungen zugrunde liegen und einen viel größeren Zeitabschnitt berücksichtigen. Der Rotary Past-Präsident Matthias Wendling (ein sehr kreativer Architekt aus Kastellaun) war mit vor Ort und hat sich über die jugendliche Dynamik gefreut, die dieses Projekt hervorbrachte. "Tiere und Pflanzen sind an die klimatischen Bedingungen ihres Lebensraumes in der Regel gut angepasst. Ändert sich das Klima, so kommt es zu Veränderungen in der Zusammensetzungen von Artengemeinschaften." (Zitat aus: "Kleine Gase - große Wirkung: Der Klimawandel" von David Nelles und Christian Serrer) Aus diesem Grund möchten wir gerne eine Vielzahl an neuen Bäumen pflanzen. Das dies ein bundesweit einmaliges Projekt ist, feiern wir mit großem Eifer. Fettes Danke an: Uwe Schikorr, Helmut Michel, Ralf Lieschied, Martina Braß und Matthias Wendling. Förster Uwe Schikorr begeistert die Zug-Familie mit seinen Inhalten und auch seiner pädagogisch qualifizierten Herangehensweise.   Nach umfassender Reflektion gab es eine Runde HotDogs.
10.03.2019
Zugpädagoge + Zug-Team
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Nach langer Pause wurde nun wieder das Thema "Renovierung" in Angriff genommen. Eine handvoll Jugendlicher hat sich bereits erklärt, den ehemals "Fernsehraum" wieder weiterzuentzwickeln. Unter Anleitung von Leni K.  wird das Renovierungsthema noch mal neu aufgerollt und mit hohem Qualitätsanspruch umgesetzt. Wir können gespannt sein und melden uns wieder an dieser Stelle, wenn es Nennenswertes zu berichten gibt.
07.03.2019
Zugpädagoge + Zug-Team
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Der Pädagogische Beirat ist ein Gremium, das unseren Träger we-SHARE e.V. bei der Ausführung der Fachaufsicht unterstützt. Hier geht es darum Vergangenes zu bewerten und reflektieren und ebenso Impulse für die Zukunft zu setzen und anstehende Projekte wohlwollend zu beäugen. Wir danken für die heutige Beteiligung folgenden Persönlichkeiten: Sigurd Klein, 1. Vorsitzender we-SHARE e.V. Harald Schäfer, Verbandsgemeindeverwaltung Kirchberg Ernst-Ludwig "ELU" Klein, Beigeordneter Stadt Kirchberg Annett Henrichs, Kooperative Gesamtschule Kirchberg Dagmar Petri, Kreisjugendförderung Rhein-Hunsrück-Kreis Markus Braun, Ochs GmbH Jan Behrensmeyer, Schriftführer we-SHARE e.V. Susan Sindhu M.A., Kreativdirektorin "Am Zug" David Sindhu, Einrichtungsleiter Die Installation des Pädagogischen Beirats geschah im Jahr 2008. Seit dem ist einiges an Wasser den Rhein runtergeflossen. Viele gute und konstruktive Diskussionen haben wir seit dieser Zeit geführt. Dankbar sind wir für das stete Wohlwollen das uns entgegen gebracht wird. Das tut so gut und gibt uns immer wieder neue Kraft, einfach an dem weiterzumachen, wofür unser Herz brennt.  Als besonderen Tagesordnungspunkt am heutigen Tag war neben den üblichen Bewertungen des Jahresberichts 2018 und den angekündigten Projekten für das aktuelle Jahr der breite Austausch über das Thema "JUGENDPOLITIK". Anhand drei vorgegebener Stichworte sollte reflektiert werden: - Positive Beispiele - Grenzen und Chancen - Wünsche an die Zukunft Im Verlauf stellten wir gemeinsam fest, dass hier wirklich Handlungsbedarf herrscht. Mit ELU werden wir uns noch mal bewusst treffen, um die Ergebnisse des Tages weiter zu verarbeiten und konkreten Handlungen zuzuführen. Wir haben Null Bock auf vorgespielte Nummern. Für uns ist Partizipation (Beteiligung) eine super ernsthafte Angelegenheit, die wir durchaus mit jeder Menge Humor immer wieder neu zum Leben erwecken. Vielleicht ist genau dies eins unserer besonderen Geheimnisse. Wir haben keine. Es gibt bei uns keine scheiß Tricks, hier ist alles echt - ohne doppelten Boden. Dagmar Petri schöpft aus einem reichen Schatz an Erfahrung in der Jugendhilfe.
27.02.2019
Zugpädagoge + Zug-Team
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Die Begleitung junger Menschen ist eine unserer zentralen Aufgaben. Beim Thema "Berufsorientierung" kommt heutzutage eine große Bandbreite an Anforderungen auf unsere Teenager hinzu, die sie selten alleine auf sich gestellt mit Bravour meistern können. Hier ist Hilfe einer vorausgegangenen Generation vonnöten. Diesen Job machen wir sehr gerne. Heute waren Angelina und Ina bei uns, um sich anhand des persolog Teenagerprofils für den anstehenden Bewerbungsprozess vorzubereiten. Das macht richtig großen Spaß, wenn junge Menschen motiviert bei der Sache sind, wenn es um ihre persönliche Entwicklung geht und sie das Gefühl kommunizieren können, "die Sache im Griff" zu haben. Danke an "Life-Coach Jan" und "Quelle der Freude Simon", mit euch macht so ein Thema echt Bock.
27.02.2019
Zugpädagoge + Zug-Team
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Das Integrationsministerium hat die neue Broschüre „Läuft bei uns: Wir machen Interkulturelle Öffnung!“ veröffentlicht. Die Broschüre stellt 13 Institutionen aus allen gesellschaftlichen Bereichen in Rheinland-Pfalz vor, die Prozesse zur Interkulturellen Öffnung erfolgreich umgesetzt oder durchgeführt haben. Broschüre "Läuft bei uns: Wir machen Interkulturelle Öffnung!" „Interkulturelle Öffnung nimmt Menschen mit Migrationshintergrund mit ihren Bedürfnissen und Potenzialen in den Blick“, erklärt Integrationsministerin Anne Spiegel. „Vereinfacht gesagt ist Interkulturelle Öffnung – auf den Gesamtprozess der Integration bezogen – ein essentieller Schritt, den die Gesellschaft und gesellschaftliche Institutionen machen, um auf Migrantinnen und Migranten zuzugehen.“ Unternehmen, Sportvereine oder sogar Krankenhäuser können von der Interkulturellen Öffnung profitieren. Die neue Broschüre bietet einen Überblick über „Best-Practice“-Beispiele aus ganz Rheinland-Pfalz. „Interkulturelle Öffnung betrifft ganz unterschiedliche Maßnahmen. Das kann ein  Krankenhaus sein, das mehrsprachige Hinweisschilder aufhängt, um auch erst vor kurzem nach Deutschland gekommene Patientinnen und Patienten zu erreichen. Interkulturelle Öffnung meint aber auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die gezielt Migrantinnen und Migranten anwerben, weil diese spezielle Fähigkeiten wie Fremdsprachenkenntnisse mitbringen“, erläutert Spiegel. „Es gibt vielfältige Möglichkeiten das Zusammenleben für alle einfacher und gewinnbringender zu gestalten. Ich freue mich sehr, dass wir in der Broschüre gute Beispiele aus Rheinland-Pfalz vorstellen können.“ Die Broschüre erklärt anhand eines Leitfadens wie Förderungen für Projekte, die das Ziel der interkulturellen Öffnung verfolgen, beantragt werden können. Die Liste der beispielhaften Projekte wird online stetig erweitert. Quelle: https://mffjiv.rlp.de/de/service/presse/detail/news/detail/News/neue-broschuere-zur-interkulturellen-oeffnung/ Das Thema "Interkulturelle Öffnung" beschäftigt uns seit dem ersten Öffnungstag am 18. Februar 2003. Damals nannte man das noch anders, aber die damit verbundene Haltung, um die Akteure der Offenen Jugendarbeit entsprechend auszurichten, war da auf jeden Fall schon in Ansätzen vorhanden. In dem Längsschnittprojekt "Interkulturelle Öffnung Offener Treffs", in welchem wir vom 01.11.2012 - 31.10.2015 aktiv mitgewirkt haben wurde auch ein Printmedium veröffentlicht, dass sich auf einer wissenschaftlich begleiteten Basis mit dem Thema "Diversity" auseinandersetzt. Das "Institut für sozialpädagogische Forschung gGmbH" (ism) als renommiertes Wissenschaftsinstitut führte zahlreiche Workshop, Befragungen und Begegnungen mit Akteuren der Offenen Treffs und auch den Besuchenden durch. Das war für uns damals eine lehrreiche Erfahrung, auf die wir gerne zurückgreifen. Auch gerade bei der Fortschreibung unserer Konzeption (KFS 2.0) sind wir dankbar für jeden aktuellen wissenschaftlich fundierten Aspekt, der uns verständlich zu beschreiben verhilft, was wir hier im Alltag ohnehin schon mit Leben füllen, weil wir es gar nicht anders können.